Schwalbenflug

Einzelausstellung Roger Ballen im Museum Prinzhorn in Heidelberg

10. September 2011- 6. November 2011

Im Rahmen des diesjährigen Fotographiefestivals, welches das Ziel zur Folge hat ein facettenreiches Bild des Menschen in seiner Vielfältigkeit zu zeigen, widmet sich der in New York geborene Fotograph Roger Ballen ganz den Entrechteten und Marginalisierten und zeigt Menschen am Rande der weißen Gesellschaft Südafrikas.
Roger Ballens Motive für die Einzelausstellung Outland sind soziologischer und anthropologischer Natur und dokumentieren das Leben der  in der gesellschaftlichen Peripherie lebenden weißen Menschen Südafrikas, die mit dem Ende der Apartheid jeglichen Anspruch auf Privilegien verloren haben und in einer Art Psychose, Schockstarre verfielen.
Mit seinen Bildern, die in düster anmutenden, schäbigen und nahezu unmenschlichen Häusern und Umgebungen inszeniert sind, wagt sich der Künstler auch in die Welt des Affektes vor. Die Protagonisten leben ihre Affekte, sie sabbern, spuken, springen, schreien. Gleichzeitig sind sie verängstigt und apathisch- unzensiert.
Das Resultat sind ausdrucksstarke, emotional kraftvolle, nahezu aufwühlende Bilder, die einer Anrückung zum Voyeurismus nicht entsagen.
Die Darstellungsform, die zwischen Dokumentation und Photojournalismus zu pendeln scheint, irritiert und berührt gleichzeitig. Handelt es sich um Theater oder Wirklichkeit?
Ballens Bilder wühlen auf. Sie beschäftigen sich mit Entfremdung und mit Psychosen, mit Armut und Verlust, mit Verwirrung und Verschiebung geistiger Zustände.
Durch Ballens Nähe zu den Protagonisten verdankt der Betrachter das große Einfühlungsvermögen den Alltag von diesen Menschen zu erleben.

Die Ausstellung ist bis zum 6. November im Museum Prinzhorn in Heidelberg zu sehen.

Weitere Infos unter www.rogerballen.com
Oct 27

Einzelausstellung Roger Ballen im Museum Prinzhorn in Heidelberg

10. September 2011- 6. November 2011

Im Rahmen des diesjährigen Fotographiefestivals, welches das Ziel zur Folge hat ein facettenreiches Bild des Menschen in seiner Vielfältigkeit zu zeigen, widmet sich der in New York geborene Fotograph Roger Ballen ganz den Entrechteten und Marginalisierten und zeigt Menschen am Rande der weißen Gesellschaft Südafrikas.

Roger Ballens Motive für die Einzelausstellung Outland sind soziologischer und anthropologischer Natur und dokumentieren das Leben der  in der gesellschaftlichen Peripherie lebenden weißen Menschen Südafrikas, die mit dem Ende der Apartheid jeglichen Anspruch auf Privilegien verloren haben und in einer Art Psychose, Schockstarre verfielen.

Mit seinen Bildern, die in düster anmutenden, schäbigen und nahezu unmenschlichen Häusern und Umgebungen inszeniert sind, wagt sich der Künstler auch in die Welt des Affektes vor. Die Protagonisten leben ihre Affekte, sie sabbern, spuken, springen, schreien. Gleichzeitig sind sie verängstigt und apathisch- unzensiert.

Das Resultat sind ausdrucksstarke, emotional kraftvolle, nahezu aufwühlende Bilder, die einer Anrückung zum Voyeurismus nicht entsagen.

Die Darstellungsform, die zwischen Dokumentation und Photojournalismus zu pendeln scheint, irritiert und berührt gleichzeitig. Handelt es sich um Theater oder Wirklichkeit?

Ballens Bilder wühlen auf. Sie beschäftigen sich mit Entfremdung und mit Psychosen, mit Armut und Verlust, mit Verwirrung und Verschiebung geistiger Zustände.

Durch Ballens Nähe zu den Protagonisten verdankt der Betrachter das große Einfühlungsvermögen den Alltag von diesen Menschen zu erleben.

Die Ausstellung ist bis zum 6. November im Museum Prinzhorn in Heidelberg zu sehen.

Weitere Infos unter www.rogerballen.com

Künstlerstars, Drinks, Partys - oder was sollten Biennalen noch mal leisten? 
THE TITLE OF THE 12TH ISTANBUL BIENNIAL:
Untitled (12th Istanbul Biennial), 2011

The visual identity and the title of the 12th Istanbul Biennial—Untitled (12th Istanbul Biennial), 2011—reference the work of the Cuban American artist Felix Gonzalez-Torres (1957–1996), one of the most important artists of the contemporary era. During his life, Gonzalez-Torres exhibited in many solo and group exhibitions internationally, including the 5th Istanbul Biennial, curated by Rosa Martínez. His innovative artistic language was a source of inspiration for the researches conducted for the 12th Istanbul Biennial. But, although his presence is felt in the biennial’s title, themes, and visual identity, none of his works will be exhibited in the 12th Istanbul Biennial. The curators of the 12th Istanbul Biennial, to remain in line with Gonzalez-Torres’s idea of “Untitled”, developed a critical position toward preconceived notions of the exhibition and did not declare the list of participating artists until the opening. Thus they proposed to prevent any possible pre-consumption of the exhibition. The 12th Istanbul Biennial aims to draw attention to the importance of the exhibition, the primary format of artistic and curatorial expression, in response to the mentality today favoring ancillary events and programming, especially in a biennial context. The biennial is precisely installed in a single, carefully constructed space, Antrepo 3 and 5, in a manner that privileges the display and juxtaposition of the artworks.
 
Sep 19

Künstlerstars, Drinks, Partys - oder was sollten Biennalen noch mal leisten? 

THE TITLE OF THE 12TH ISTANBUL BIENNIAL:

Untitled (12th Istanbul Biennial), 2011

The visual identity and the title of the 12th Istanbul Biennial—Untitled (12th Istanbul Biennial), 2011—reference the work of the Cuban American artist Felix Gonzalez-Torres (1957–1996), one of the most important artists of the contemporary era. During his life, Gonzalez-Torres exhibited in many solo and group exhibitions internationally, including the 5th Istanbul Biennial, curated by Rosa Martínez. His innovative artistic language was a source of inspiration for the researches conducted for the 12th Istanbul BiennialBut, although his presence is felt in the biennial’s title, themes, and visual identity, none of his works will be exhibited in the 12th Istanbul Biennial. The curators of the 12th Istanbul Biennial, to remain in line with Gonzalez-Torres’s idea of “Untitled”, developed a critical position toward preconceived notions of the exhibition and did not declare the list of participating artists until the opening. Thus they proposed to prevent any possible pre-consumption of the exhibition. The 12th Istanbul Biennial aims to draw attention to the importance of the exhibition, the primary format of artistic and curatorial expression, in response to the mentality today favoring ancillary events and programming, especially in a biennial context. The biennial is precisely installed in a single, carefully constructed space, Antrepo 3 and 5, in a manner that privileges the display and juxtaposition of the artworks.

 


Die Rückbesinnung auf die direkte Photographie, auf die Momentaufnahme offenbart die Sehnsucht nach dem Festhalten und Bewahren des Momentes in der Wirklichkeit und deren Authentizität, die uns durch die Maskerade des Digitalen im modernen Alltag aus den Händen zu gleiten scheint. Doch wirft sie auch mal wieder die Frage auf, was genau definiert den Photokünstler? Sind die famosen Schnappschüsse Kunst?
Sep 19

Die Rückbesinnung auf die direkte Photographie, auf die Momentaufnahme offenbart die Sehnsucht nach dem Festhalten und Bewahren des Momentes in der Wirklichkeit und deren Authentizität, die uns durch die Maskerade des Digitalen im modernen Alltag aus den Händen zu gleiten scheint. Doch wirft sie auch mal wieder die Frage auf, was genau definiert den Photokünstler? Sind die famosen Schnappschüsse Kunst?

"Mancher Mensch hat ein großes Feuer in seiner Seele, und niemand kommt, um sich daran zu wärmen.” Vincent Van Gogh"

Sep 19
In Bed
Sep 13

In Bed

Sep 12